Medizinische Notfallversorgung für die Ärmsten - die MATI Ambulanz

     
 

Bangladesch ist das am dichtesten besiedelte Land der Welt. Etwa die Hälfte der 160 Millionen Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Neben mangelnden Verdienst- und Bildungs-möglichkeiten ist der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung eines der Hauptprobleme. Ärztemangel auf der einen Seite, ein korruptes staatliches Gesundheitssystem auf der anderen Seite und ein privater Gesundheitssektor, der für arme Patienten absolut unerschwinglich ist, führt dazu, dass selbst schwere gesundheitliche Probleme oft nicht behandelt werden können. Frauen und Kinder sind die Hauptleidtragenden dieser Verhältnisse, da die Gesundheit der Männer als Hauptverdiener in den Familien bei knappen Finanzen Priorität hat.

In den vergangenen beiden Jahren waren mehrmals Mediziner aus Deutschland bei MATI, um die Arbeit des MATI-Gesundheitshelfers zu unterstützen. Gaby Sigg-Vieser, Heilpraktikerin aus Freiburg regte dann nach ihrem Einsatz im Juni 2012 an, diese punktuelle Hilfe im Rahmen der hier geplanten Ambulanz auf eine dauerhaftere und solidere Basis zu stellen.

Die Mati Ambulanz soll hier für die Armen der Stadtrandgebiete Mymensinghs und der umliegenden Dörfer eine erste Anlaufstelle in der Not sein.

Die Ambulanz soll:

  • Notfälle versorgen und ggf. an andere Behandlungsstellen weitertransferieren
  • Gängige Krankheitsbilder diagnostizieren und behandeln
  • Weiterführende Behandlungen empfehlen und Zugang zu den notwendigen medizinischen Servicestellen erwirken
  • Die Finanzierung von zwingend notwendigen Operationen ermöglichen
  • Aufklärung der Bevölkerung in Gesundheitsfragen
  • Ausländischen Medizinern die Möglichkeit geben, MATI im Gesundheitsbereich durch Behandlung und Weiterbildung zu unterstützen

Die MATI Ambulanz konkret:

MATI wird auf dem Gelände seines Hauptbüros in Mymensingh eine Ambulanz einrichten. Hierzu wird ein ca. 40m2 großer Raum angebaut, der dann mit einer Abtrennung aus Bambus in Sprechzimmer und Behandlungsraum unterteilt wird.

Der Neubau ist zwingend notwendig, da Mati schon in den bestehenden Räumlichkeiten sehr beengt arbeitet.

Zur kontinuierlichen Betreuung wird Mati eine ausgebildete Krankenschwester anstellen. Diese wird so oft es geht von medizinischem Personal z.B. aus Deutschland in 2-3 wöchigen Fortbil-dungen vor Ort weiter ausgebildet.

Um die Behandlungskosten mit Medikamenten / eventuelle Fahrtkosten und medizinische Tests an anderen Einrichtungen zu finanzieren, wird ab Oktober 2012 ein Fonds eingerichtet.

MATI benötigt zum Start des Projekts ca. 6.000 Euro und jährlich ca. 5.000 Euro für die laufen-den Kosten. Das Gehalt der Krankenschwester wird in den ersten beiden Jahren von der Stiftung Brücke finanziert.

Für dieses Projekt bitten wir um Ihr Engagement und Ihre Hilfe.

Ihre Spende auf eines der folgenden Konten unter dem Stichwort "Ambulanz" ist in guten Händen:

Spendenkonten:
www.stiftung-bruecke.de
Stiftung Brücke
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00 Konto 474

www.matibangladesh.org
MATI e.V.
Wiesbadener Volksbank
BLZ 510 900 00 Konto 100 152 00

Für eine Spendenbescheinigung geben Sie bitte unbedingt ihre Adresse an! Die Bescheinigung geht Ihnen immer am Anfang des Folgejahres zu.

Wenn Sie zusätzlich einmal im Jahr unseren Newsletter mit Neuigkeiten zu den Projekten erhalten möchten, senden Sie uns eine email mit dem Betreff "Newsletter" an mati@matibangladesh.org

Auf unserer Webseite www.matibangladesh.org oder der Webseite der Stiftung Brücke www.stiftung-bruecke.de finden Sie auch weitere Informationen zu unserer Arbeit.