Medizinische Notfallversorgung für die Ärmsten - die MATI Ambulanz

     
 

Bangladesch ist das am dichtesten besiedelte Land der Welt.
Etwa die Hälfte der 160 Millionen Menschen lebt unterhalb der Armutsgrenze.
Neben mangelnden Verdienst- und Bildungsmöglichkeiten ist der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung eines der Hauptprobleme. Ärztemangel auf der einen Seite, ein korruptes staatliches Gesundheitssystem auf der anderen Seite und ein privater Gesundheitssektor, der für arme Patienten absolut unerschwinglich ist, führt dazu, dass selbst schwere gesundheitliche Probleme oft nicht behandelt werden können. Frauen und Kinder sind die Hauptleidtragenden dieser Verhältnisse, da die Gesundheit der Männer als Hauptverdiener in den Familien bei knappen Finanzen Priorität hat.

In den vergangenen beiden Jahren waren mehrmals Mediziner aus Deutschland bei MATI, um die Arbeit des MATI-Gesundheitshelfers zu unterstützen.
Gaby Sigg-Vieser, Heilpraktikerin aus Freiburg regte dann nach ihrem Einsatz im Juni 2012 an, diese punktuelle Hilfe auf eine dauerhaftere und solidere Basis zu stellen.

Die Mati Ambulanz konnte inzwischen dank Ihrer Spenden im März 2013 feierlich eröffnet werden und ist hier für die Armen der Stadtrandgebiete Mymensinghs und der umliegenden Dörfer eine erste Anlaufstelle in der Not. So haben monatlich ca. 200 Menschen Zugang zu für sie bezahlbarer Gesundheitsversorgung.

Krankenschwester Shompa von der Ambulanz

  • versorgt Notfälle und leitet ggf. an andere Behandlungsstellen weiter
  • diagnostiziert und behandelt gängige Krankheitsbilder
  • empfiehlt weiterführende Behandlungen und erwirkt Zugang zu den notwendigen medizinischen Servicestellen
  • ermöglicht zusammen mit MATI die Finanzierung von zwingend notwendigen Operationen
  • schult die Bevölkerung in Gesundheitsfragen und Hygienemaßnahmen
  • Ausländischen Medizinern wird die Möglichkeit gegeben, MATI im Gesundheitsbereich durch Behandlung und Weiterbildung zu unterstützen

MATI benötigt jährlich ca. 5.000 Euro für die laufenden Kosten der Ambulanz. Das Gehalt der Krankenschwester wird in den ersten beiden Jahren von der Stiftung Brücke finanziert, danach brauchen wir auch dafür Ihre finanzielle Unterstützung.

Für dieses Projekt bitten wir um Ihr Engagement und Ihre Hilfe.

Im August wurde auch das Kailakuri Health Care Project, ein 'Dschungel-Krankenhaus' im Modhupur-Forrest übernommen, das täglich 150 ambulante Patienten versorgt und 50 Betten für stationäre Behandlung bietet. Patienten zahlen für die Behandlung nur, was sie sich leisten können. MATI hilft mit der Administration des Projekts.

Ihre Spende auf eines der folgenden Konten unter dem Stichwort "Ambulanz" ist in guten Händen und kommt ohne Verwaltungskosten direkt bei der Ambulanz an:

Spendenkonten:
www.stiftung-bruecke.de
Stiftung Brücke
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00 Konto 474

www.matibangladesh.org
MATI e.V.
Wiesbadener Volksbank
BLZ 510 900 00 Konto 100 152 00
IBAN: DE36510900000010015200
BIC: WIBADE5W

Für eine Spendenbescheinigung geben Sie bitte unbedingt Ihre Adresse an! Die Bescheinigung geht Ihnen immer am Anfang des Folgejahres zu.

Wenn Sie zusätzlich einmal im Jahr den Newsletter mit Neuigkeiten zu den Projekten erhalten möchten, senden Sie eine Email mit dem Betreff "Newsletter" an mati@matibangladesh.org

Auf der Webseite www.matibangladesh.org oder der Webseite der Stiftung Brücke www.stiftung-bruecke.de finden Sie auch weitere Informationen zu unserer Arbeit.